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Ortsfamilienbuch Trahona

Trahona ist ein kleines Dorf im ehemal. Gerichtsbezirk Weseritz, das zur Gemeinde Girsch im Kreis Pilsen Nord gehört.

Es liegt 620 m hoch auf einem Plateau des Tepler Hochlandes am Rande eines ausgedehnten Waldkomplexes. Nahe bei Trahona liegt der Nationalpark  Rašeliniště u Polínek.

Pilsen befindet sich ca. 35 km südöstlich, Marienbad ca. 37 km westlich.

Nachbarorte sind im Südosten Glashütten (Skelna Hut), Pollinken im Westen und Girsch im Südwesten. In Girsch befanden sich die Post, die Pfarre und das Standesamt.

Erstmals wird das Dorf 1183 in einer Schenkungsurkunde des Herzogs Friedrich von Böhmen aus dem Hause der Premysliden an den Johanniterorden in Manetin erwähnt. In den Archivalien wird auch darauf hingewiesen, dass es slawischen Ursprungs ist.

In den darauffolgenden fast 800 Jahren machte der Ort und sein Umland eine wechselvolle Geschichte mit. Die Besitzherrschaften reichten von den Premysliden über die Schwanberger (1659) und Reichsfürsten Löwenstein-Wertheim (1712) bis zum Ende der grundherrschaftlichen Verhältnisse (1848). In dieser Zeit, vor allem bis zum 17. Jahrhundert verschiebt sich das Verhältnis zwischen slawisch- und deutschsprachigen Bewohnern hin zu einer deutlichen Mehrheit der deutschsprachigen Siedler. 

Nach dem Dreißigjährigen Krieg werden in einem Besitzrechtsverzeichnis in Trahona 31 Einwohner, über 5 Jahre alt, aufgeführt. J.G. Sommer schreibt in seinem Buch: „Das Königreich Böhmen: Bd. Pilsner Kreis“ von 1838 über Trahona von 29 Häusern mit 201 Einwohnern. An einer anderen Stelle erwähnt er, dass in der Herrschaft Weseritz „nur Teutsch“ gesprochen wird. Bei der Volkszählung von 1921 waren 183 Einwohner (davon 84 Männer) deutscher Nationalität und römisch-katholischen Glaubens. Laut der Volkszählung von 1930 hatte das Dorf 191 Einwohner bei unveränderter ethnischer und religiöser Struktur.

Nach dem Zweiten Weltkrieg änderten sich mit der Vertreibung der deutschsprachigen Bewohner die Sprachverhältnisse grundlegend. Die wenigen verbliebenen „Restdeutschen“ durften ihre Muttersprache nicht weiter verwenden. Ihre Kinder wurden in den Schulen tschechisch ausgebildet. Dazu kamen Neusiedler aus anderen Landesteilen Böhmens und anderen Ländern.

2011 lebten hier nur noch 15 Einwohner dauerhaft.

Diese Datenbank wird laufend fortgeführt.
 




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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Herbert Bartl