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Ortsfamilienbuch Schlanstedt

Schlanstedt liegt auf dem Höhenrücken zwischen Huy und großem Bruch. Schlanstedt wurde erstmals 1056 urkundlich erwähnt. Auf einer leichten Anhöhe wurde 1349 die erste erwähnte Burg gebaut. 1367 wurde unter dem Bischof von Halberstadt Albert III. die jetzige Kirche St. Martini errichtet.

Die Sage interpretiert den Ortsnamen als „Schlammstedt“:
by Slammstedt is sump und kot
do fand de grave sinen dod;
up ören höhen wasst gut brod

Im Schlamm, dem Im Schlamm, dem Großen Bruch, sei danach 933 unter König Heinrich I. in der großen Schlacht gegen die räuberischen Hunnen, wie die Ungarn damals genannt wurden, Graf Stefan von Regenstein umgekommen. Seine Gattin Theuthelinde habe zu seinem Andenken hier eine kleine hölzerne Kapelle errichtet, das erste Gebäude von Schlanstedt. Später habe sich ein Sohn westlich davon ein Festes Haus gebaut, die eigentliche Burg Schlanstedt, die noch heute steht.

Die ältestes nachweisliche Nennung Slanstetens datiert auf das Jahr 1056, als Papst Victor II. dem Stift Sankt Simon und Judä in Goslar hier Besitz bestätigt. Weitere Erwähnungen gibt es aus den Jahren 1084, als das Kloster Huysburg  in Slanstidde eine halbe und 1193 als das Stift „Unserer Lieben Frau“ in Slonstide zweieinhalb Hufen erhält. Aufgrund seiner Lage beherrschte Schloss Schlanstedt von seiner Anhöhe aus die Region zwischen Huy und dem Bruche; bis 1344 die Grafen Schloss und Dorf in Besitz nahmen. Noch im 14. Jahrhundert wurde die Burg von den Halberstädter Domherren den Regensteiner Grafen abgejagt und zum Renaissanceschloss umgestaltet.

Am 1. November 1928 wurde der Gutsbezirk Schlanstedt in Teilen mit der Landgemeinde Schlanstedt (Domäne Schlanstedt) und der Landgemeinde Neuwegersleben (Vorwerk Neudamm) vereinigt.

Am 1. April 2002 bildete die Gemeinde Schlanstedt zusammen mit den anderen zehn Gemeinden der aufgelösten Verwaltungsgemeinschaft Huy die neue Gemeinde Huy.

Der Ruf Schlanstedts als Wiege der Pflanzenzüchtung in Deutschland ergibt sich aus der Kombination dreier Faktoren. Fruchtbare Lösböden, günstiges Klima und wissenschaftlicher Forschungsdrang in Person der Familie Rimpau und Strube (s. Wikipedia)

Für das hier vorliegende Ortsfamilienbuch standen mir die verfilmten Kirchenbücher der Ev. Kirche „St. Martini“ Schlanstedt zur Verfügung. Um Geburts- Heirats- und Sterbedaten zu ergänzen wurden die OFB Pabstorf, von Henning Schilling und das OFB Anderbeck, von Werner Reimer, genutzt.
Die Schreibweise der Nachnamen änderte sich im Laufe der Zeit immer wieder. So wurde aus Boggelsack – Bögelsack, Rickewoldt – Rückewold, Kliez – Klietz, usw. Ich habe mich bemüht die heutige Schreibweise zu verwenden.

Dieses Ortsfamilienbuch soll eine Forschungshilfe sein. Es ist nicht vollständig und wird noch ergänzt. Für Anregungen und Hinweise bin ich dankbar und wer gerne mit Arbeiten möchte ist herzlich eingeladen.

Werner Nicolaus
info@ofb-schlanstedt.de




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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Werner Nicolaus