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Ortsfamilienbuch Myslowitz

Zur Geschichte und Geografie des Ortes Myslowitz:

Der Ort erhielt im 12 Jahrhundert durch einen Ritter Mysław seinen Namen. Myslowitz bedeutet so viel wie zu Mysł(aw) gehörend. Zu dieser Zeit soll der Ort aber schon etwa 200 Jahre bestanden haben. In den ersten Jahren gehörte der Ort zum Herzogtum Ratibor, welches Jahrzehnte später durch die Huldigung des damaligen Herzogs an den Böhmischen König als Lehen an die böhmische Krone ging, welches wiederum zum Heiligen Römischen Reich gehörte. Durch seine Lage am Zusammenfluss der schwarzen und weißen Przemsa, dem Grenzfluss zum damaligen Königreich Polen, wurde Myslowitz somit zur Grenzstadt zum Königreich Polen. Mitte des 18 Jahrhunderts wurde dann Schlesien und somit auch Myslowitz preußisch. Von 1846 bis 1918 trafen dort die Grenzen der Kaiserreiche Russlands, Österreich-Ungarns und Preußens aufeinander, weshalb der Ort auch Dreikaisereck genannt wurde.

Heute ist Myslowitz mit ca. 75.000 Einwohnern auf Platz 15 der größte Städte Schlesiens und eine kreisfreie Stadt, die 9 km östlich von Kattowitz, der Hauptstadt Schlesiens, liegt. Heute liegt die Ostseite des Ortes an der Grenze zu Kleinpolen.

Zur heutigen Stadt Myslowitz, die seit 1922 Mysłowice heißt, gehören die Orte bzw. heißen die Stadtteile Bończyk, Piossek (Piasek), Janow (Janów Miejski), Czmok (Ćmok), Morgen (Morgi), Wessolla (Wesoła), Lawek (Ławki), Heidowisna (Larysz), Krassow (Krasowy), Kosztow (Kosztowy), Birkental (Brzezinka), Brzenskowitz (Brzęczkowice), (Słupna) Slupna und Dzietzkowitz (Dziećkowice) sowie die beiden Stadtbereiche Stare Miasto (Altstadt) und Śródmieście (Innenstadt).

Ortsfamilienbuch Myslowitz

Das Ortsfamilienbuch basiert auf den Kirchenbüchern von Myslowitz, die bei Dropbox einsehbar sind. Der katholische Teil umfasst die Jahre 1800 bis 1874, wobei die Eheschließungen erst ab 1801 beginnen und für das Jahr 1865 fehlen, und bei den Taufen das Jahr 1857 fehlt. Der evangelische Teil beginnt ab 1. August 1857 und geht dann bei den Taufen bis 1885, den Eheschließungen bis 1895 und bei den Sterbefällen bis 1884. Vor dem 1. August 1857 gehörte die ev. Gemeinde Myslowitz zur Anhalter Gemeinde. Alle Ereignisse vor dem 1. August 1857 sind im OFB Anhalt (Oberschlesien) https://ofb.genealogy.net/anhalt/ zu finden. Außerdem ist das Anhalter Familienbuch (Signatur 82/129/0/5/121) auch hier eine wichtige Quelle.

Aufgrund der Tatsache, dass der ev. Teil vor 1857 zu Anhalt gehörte, kommt es zu einigen Dopplungen in den beiden Ortsfamilienbüchern. Da aber der kath. Teil schon immer eine eigene Gemeinde war, habe ich mich dazu entschlossen, nicht die ganzen Personen aus Myslowitz mit ins OFB Anhalt (Oberschlesien) zu nehmen, sondern ein extra Ortsfamilienbuch zu erstellen.

Zu den Orten, die in den Kirchenbüchern erfasst sind, gehören u. a. Myslowitz, Czmok, Birkental, Bzenskowitz, Slupna und Janow sowie die heute zu Kattowitz gehörenden Stadteile Rosdzin und Schoppinitz.

 

Bearbeitungsstand

Der katholische Teil ist bisher nicht flächendeckend bearbeitet. Einzelne Geburtseinträge und Sterbefälle sowie einige Eheschließungen sind aber schon eingearbeitet, in den Fällen, wenn es Ehen gab, bei dem ein Ehepartner evangelisch und der andere katholisch war.

Der evangelische Teil von Myslowitz ist vom 1. August 1857 bis einschließlich 31.Dezember1874 vollständig erschlossen.




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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Christina Heine