Banner
Home GenWiki Zeitschrift Regional Datenbanken DigiBib DES Software Mailinglisten Forum Vereine Links Hilfen/FAQs
GEDBAS FOKO GOV OFBs Adressbücher Familienanzeigen Grabsteine Totenzettel Verlustlisten 1. WK Literatur Metasuche

Home > Datenbanken > Ortsfamilienbücher > Laudenbach

Spacer Spacer
:: Wappen


 
:: Funktionen
Pfeil Gesamtliste der Familiennamen
Pfeil Auswärtige Geburtsorte
Pfeil Auswärtige Sterbeorte
Pfeil Auswärtige Heiratsorte
Pfeil Auswärtige Berufsorte
Pfeil Auswärtige Lebensorte
Pfeil Letzte Änderungen
 
:: Statistik
17.485 Personen
5.836 Familien
 
:: Sprachen
English English
Dansk Dansk
Español Español
Francais Francais
Magyar Magyar
Lietuviškai Lietuviškai
Nederlands Nederlands
Polski Polski
Româneşte Româneşte
Русский Русский
Svenska Svenska
Slovenčina Slovenčina
Norsk Norsk
Português Português
Česky Česky
Українська Українська

Ortsfamilienbuch Laudenbach (Weikersheim)

Laudenbach gehört zu den ältesten Orten im früheren Taubergau es liegt im Nordosten von Baden-Württemberg.
Die erste urkundliche Erwähnung Laudenbachs (Lutenbach) war im 9. Jahrhundert in den „Traditiones Fuldensis“. 1103 erhält das Kloster Hirsau Besitz in Laudenbach. 1219 wird das Hochstift Würzburg Lehensherr, Lehensträger waren die von Hohenlohe und die von Lutenbach. Ab 1303 erscheinen, bis zum Aussterben der Linie 1568, die von Finsterlohe. Danach wurde Laudenbach von Würzburg eingezogen und um 1643 bis 1794 nach dem Aussterben der Linie, an die von Hatzfeld verpfändet. 1802 kam Laudenbach zu Hohenlohe-Bartenstein, bis es 1806 an Württemberg ging. 1974 wurde Laudenbach in die Stadt Weikersheim eingemeindet.

Laudenbach ist seit 1306 eine eigene Pfarrei. 1523 führte Hans von Finsterlohe die Reformation ein. Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn setzte bis 1613 die Gegenreformation in Laudenbach um, Laudenbacher mussten wieder katholisch werden.
Laudenbach ist ein Wallfahrtsort, 1412 wurde der Grundstein zur Bergkirche gelegt.
1831 gehörten zur Pfarrei Laudenbach 49 Filialen (lt. Festschrift 700 Jahre Kirchengemeinde Laudenbach 2008)
Die Bevölkerung bestand hauptsächlich aus Weingärtnern (Häcker genannt) und Handwerkern.

Zur Kirchengemeinde gehören die Katholiken von Haagen, Honsbronn, Neubronn und Queckbronn und bis ca. 1960 die Katholiken von Weikersheim, Schäftersheim, Vorbachzimmern, Rinderfeld, Wermutshausen, Ebertsbronn und Creglingen mit den heutigen Teilorten.
Bis 1682 war Laudenbach für die Katholiken von Niederstetten und Ermershausen zuständig, bis 1715 wurden sie in Laudenbach beigesetzt.
Evangelische Laudenbacher sind in Neubronn und die von Haagen in Vorbachzimmern eingepfarrt.
In Laudenbach gab es ab dem Mittelalter eine jüdische Gemeinde um 1800 wurde die Synagoge neu errichtet, der jüdische Friedhof ist in Weikersheim.

Durch die vier jährlich abgehaltenen Märkte, die Wallfahrten und den Eisenbahnbau ab 1866 sind viele Ortsfremde in den Kirchenbüchern verzeichnet.

Bearbeitung:
Im Diözesanarchiv Rottenburg wurden aus den Kirchenbüchern von Laudenbach 1655 bis 1901 alle Personen von Microfiches abgeschrieben, diese waren zum Teil sehr schwer lesbar (Fehler bitte melden).
Ab 1808 wurden die Kirchenbuchzweitschriften geführt. Taufregister 1808-1859, Eheregister 1810-1876, Totenregister 1808-1855 sind beim Landesarchiv Baden-Württemberg online einsehbar und wurden als Quelle verwendet.
Vom Stadtarchiv Weikersheim wurden Personen aus den Gerichtsbüchern von Laudenbach ab 1515, Urkunden wegen Testamenten, Verkauf und Schatzungen, Bürgerlisten und Bürgerverzeichnis, Rekrutierungslisten, Gebäude-Brandversicherungskataster und Leichenschauprotokolle usw. übernommen.
Aus Kirchenbüchern der Nachbargemeinden wurden alle katholischen und evangelischen Laudenbacher und Haagener, welche in Kirchenbüchern gefunden wurden aufgenommen.
Vom Hauptstaatsarchiv Stuttgart stammen Laudenbacher Personen, welche in Kirchenbuchzweitschriften und Filmen von Personenstandsregistern jüdischer Gemeinden, in Württemberg und Baden vorkamen.
Übernommen wurden vom Bundesarchiv die jüdischen Opfer des Holocaust aus Laudenbach.
Namen wurden meist in der zuletzt üblichen Schreibweise notiert. Lateinisch geschriebene Vornamen, sind in der gängigen Schreibweise bzw. der des Gerichtsbuchs eingetragen, (Martinus > Martin, Joannes bzw. Joés > Johannes, Johann bzw. Hans, Laurentius > Lorenz, Albertus > Albrecht usw.)
Oft wurde von den Pfarrern der Zweitvorname Joés, Joannes bzw. Maria oder Anna bei Ehe oder Sterbefall weggelassen bzw. zusätzlich eingetragen.
Vor 1724 steht im Taufeintrag kein Geburtsort, stattdessen ist der Bürgerort des Vaters eingetragen.
Eintragungen ab 1901 sind aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Zeitungsanzeigen, Trauerbilder und aus dem Internet.
Durch die lange Zugehörigkeit zu Würzburg gab es viele familiäre Verbindungen in die benachbarten katholischen Unterfränkischen Gemeinden. Nachforschungen Im Diözesanarchiv Würzburg erfolgte nur bei einzelnen Familien.
Beziehungen zu Eltern sind meist nur durch den ersten Eheeintrag möglich, bei der Häufung gleicher Namen sind daher Doppelnennungen wahrscheinlich.
Wenn nur Taufdatum oder Beerdigungsdatum bekannt ist, wurde vor Geburts- bzw. Todesdatum (vor/=) gesetzt.

Quellen des OFB:

  • Stadtarchiv Weikersheim;
  • Diözesanarchiv Rottenburg Katholische Kirchenbücher Laudenbach, Dekanat Mergentheim
  • Diözesanarchiv Rottenburg Katholische Kirchenbücher von Nachbargemeinden;
  • Hauptstaatsarchiv Stuttgart;
  • Staatsarchiv Ludwigsburg, Katholische Kirchenbücher Zweitschriften;
  • Staatsarchiv Sigmaringen, Ev Kirchenbücher Zweitschriften;
  • Generallandesarchiv Karlsruhe, Standesbücher;
  • Diözesanarchiv Würzburg, Amtsbücher aus Pfarreien;
  • Landeskirchliches Archiv Stuttgart, evangelische Kirchenbücher;
  • Matricula Online, Archiv des Erzbistums Bamberg, Pfarrmatrikel;
  • www.volksbund.de/graebersuche
  • Das Bundesarchiv
  • Staatsarchiv Würzburg
  • Hohenloher Zentralarchiv Neuenstein
  • Fränkischen Nachrichten
  • Tauber Zeitung
  • Mergentheimer Wochenblatt
  • Mergentheimer Intelligenzblatt
  • Weikersheimer Wochenspiegel / Wochenblatt
  • Trauerbilder
  • Grabsteine
  • Biedermann, Johann Gottfried: Geschlechtsregister der reichsfrey-unmittelbaren Ritterschaft Landes zu Franken loeblichen Orts an der Altmühl

sowie weitere Quellen.

Online Quellen sind meist mit Link Angabe versehen.

Karl Silberzahn




:: Weitere Links
Pfeil Bundesland Baden-Württemberg
Pfeil Main-Tauber-Kreis
Pfeil Laudenbach im geschichtlichen Ortsverzeichnis GOV
Pfeil Offizielle Homepage
Pfeil Laudenbach in Wikipedia
Pfeil Lage, Stadtplan Laudenbach
:: Kontakt
Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Karl Silberzahn


Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons - Namensnennung 4.0 International Lizenz Creative Commons Lizenzvertrag