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Ortsfamilienbuch Knispel

Knispel hieß im Jahre 1220 Kneispole und Knesepole. 1244 bildete es in Verbindung mit Stolzmütz ein Bistumslehen. 1535 wurde die Gemeinde Knispel gegen Erhöhung des Grundzinses von allen Frondiensten entbunden. Eine Klage des Wirtschaftshauptmanns in Stolzmütz auf Wiedereinführung der Fronpflicht im Jahre 1653 fand erst in der Zeit Friedrichs des Großen ihre Erledigung. Sie endete mit der Abweisung der vom Wirtschaftsamt erhobenen Forderung.

Das Dorf Knispel zeigt immer noch recht deutlich das Bild einer slawischen Anlage, des Runddorfes. Der Platz des ehemaligen Dorfteiches und des Dorfangers ist von kleinen Leuten besiedelt worden. Die slawische Sprache ist hier vollständig ausgestorben.

Im Jahr 1783 zählt Knispel ein Vorwerk, 22 Bauern, 15 Gärtner und 43 Häusler. Der Gesamtgrundbesitz der Gemeinde beträgt 1057 ha. Die Umlegung der Grundstücke erfolgte im Jahre 1873.

Seit 1896 hat Knispel Chausseeverbindung mit Bauerwitz und Leobschütz. Die Post wird von Katscher aus bestellt. Eine Wasserleitung gibt es seit dem Jahr 1900 in Knispel. Eine Quelle an der Westseite des Dorfes hinter dem ehemaligen Schafferteiche liefert das Wasser. Beim Bau der Wasserleitung entdeckte man die Überreste einer alten Holzwasserleitung, die zur im Dorf gelegenen Brennerei des ehemaligen Vorwerks führte. Eine Posthilfsstelle mit Fernsprechanschluss besteht seit 1905.

Gegen Ende des Jahres 1910 errichtete Lehrer Bratke für das Lehrerwohnhaus eine elektrische Beleuchtungsanlage. Die Kraft wurde durch einen Benzolmotor erzeugt. An die Anlage schlossen sich bald 10 Besitzer an. Nachdem man die Vorteile dieser Art der Beleuchtung erkannt hatte, entstand der lebhafte Wunsch, dass ganze Dorf mit elektrischem Licht zu versehen. 1913 kam es zur Gründung einer Elektrizitäts-Genossenschaft. Diese errichtete ein Elektrizitätswerk, das außer Licht auch Kraft zum Betrieb landwirtschaftlicher Maschinen erzeugte. 

1783 gab es 537, 1855 713, 1890 780, 1910 645 und 1939 waren es 572 Einwohner in Knispel.

Links: Das Gemeindesiegel enthält einen liegenden Halbmond mit Gesichtsschnitt, darüber schwebt ein Kreuz.
Bilder: Reinhard Klose

Quellen

  • Archiv Troppau
  • Verfilmte Personenstandsregister und Kirchenbücher der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage
  • Private Familienforscher
  • Frau Margarete Janotta
  • Historisches Ärztelexikon für Schlesien bearbeitet von Prof. Michael Sachs

 Dieses Ortsfamilienbuch befindet sich im Aufbau. Für Ergänzungen und Hinweise bin ich dankbar.




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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Diana Felk