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Ortsfamilienbuch Alt Herne

In der kreisfreien Stadt Herne im Herzen des Ruhrgebiets leben heute (April 2022) 161.522 Personen. Im Jahre 2022 konnte die Herne Bevölkerung ihr 125-jähriges Stadtjubiläum feiern.

Dabei ist Herne natürlich älter: Herne wurde erstmals um 880 als „Haranni“ in den Werdener Urbaren aufgezeichnet und blieb bis zur Frühindustrialisierung ein kleines Dorf am Mittellauf der Emscher.

Dominiert wurde Herne von den Rittern und Freiherren von Strünkede auf Strünkede deren Niedergang in der zweiten Hälfte des 18.Jahrhundert zur Befreiung der Bauern führte. Über die von Pallandt-Erde gelang der Besitz der Strünkede an die Herren von Forell. Die Maire und spätere Bürgermeisterei Herne umfasst zum größten Teil das heutige Stadtgebiet. Die Bauerschaften Baukau, Altenhöfen und Sodingen (westlich des Ostbaches) wie auch ein Teil von Horsthausen gehörten ebenso zum Siedlungsgebiet Alt-Hernes.

Durch die Elberfeld-Münsteraner Landchaussee (B51), der Köln-Mindener-Eisenbahn (1846 Bahnhof Herne-Bochum) und vor allem durch die Abteufung der Zechen (Zeche Shamrock 1858 u.a.m.), erlebte die kleine Landgemeinde einen ungeahnten Aufschwung, verbunden mit einem mehrstufigen Zuzug von Arbeitskräften.

1928 wurden aus dem Landkreis Dortmund die bisher zum Amt Sodingen (ehem. Castrop-Rauxel) gehörigen Ortschaften Horsthausen, Börnig, Gysenberg-Sodingen, Holthausen, Börsinghausen, Vellwich und Vosnacken zur Stadt Herne geschlagen. Auch diese Gemeinden werden hier berücksichtigt.

Kirchlich war Alt-Herne bis zur Reformation katholisch, anschließend rein lutherisch geprägt. Zu Beginn des 18.Jahrhunderts kam die reformierte Gemeinde Strünkede dazu. Diese unierten sich 1842 zur evangelischen Kirchengemeinde, welche sich in ihrer Geschichte abermals in mehrere Kirchengemeinden teilte. Heute (Juni 2022) gibt es die evangelische Kirchengemeinde Haranni und im Süden Hernes die evangelische Petrus Kirchengemeinde.

Der damals zu Castrop gehörige Stadtbereich war fast ausschließlich katholisch geprägt und wurde bis zur Abpfarrung von der St. Lambertus Gemeinde in Castrop seelsorgerisch Verwaltet.

Ab 1858 trat durch den Zuzug von Arbeitskräften katholischen Glaubens auch in Alt-Herne eine Missionsgemeinde hinzu, aus welcher in den nächsten 60 Jahren insgesamt 10 Kirchengemeinden entsprossen. Diese bildeten im Jahre 2017 die katholische St. Dionysius Gemeinde.

Zur Kirchengemeinde Herne beider Konfessionen gehörten bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts auch die heutigen Bochumer Stadtteile Hiltrop und Bergen. 1975 vereinten sich die Städte Wanne-Eickel und Herne zur heutigen Großstadt.

Ein Ortsfamilienbuch für eine Großstadt zu erstellen ist schier unmöglich, jedoch bis zur Einführung des Standesamtswesens sinnvoll und wichtig. Daher sollen, bis auf sinnvolle Anschlusseinträge, nur Daten aus dem heutigen Stadtbereich bis Ende 1875 möglichst komplett erfasst werden.

Das Ortsfamilienbuch nährt sich aus mehrere Quellen.

  • Kirchenbücher der Lutherischen Kirchengemeinde Herne,
  • Kirchenbücher der Reformierten Gemeinde Strünkede/Herne,
  • Kirchenbücher der evangelischen Kirchengemeinde Herne,
  • Kirchenbücher der evangelischen Kirchengemeinde Crange
  • Kirchenbücher der katholischen Missionsgemeinde Herne 1862-1874,
  • Kirchenbücher der katholischen St. Bonifatius Gemeinde Herne
  • Kirchenbücher der katholischen, reformierten und evangelischen Gemeinden in Castrop-Rauxel und
  • Kirchenbücher der umliegenden Gemeinden, besonders aus Eickel, Recklinghausen und Harpen.

Die Kirchenbücher der evangelischen Gemeinden sind online bei [[archion]] einsehbar, die der katholischen Gemeinde liegen i.d.R. im Archiv des Erzbistum Paderborn, die von St. Dionysius, Altpfarrei St. Bonifatius sind von 1862 bis ca. 1929 kostenfrei online https://data.matricula-online.eu/de/deutschland/paderborn/DE_EBAP_52601/ , weitere Gemeinden Hernes werden im Sommer 2023 digital eingestellt.

Die Zweitschriften der Standesamtsregister ab 1874 liegen in Detmold, wovon die Sterberegister und Heiratsregister für
Alt-Herne http://www.landesarchiv-nrw.de/digitalisate/Abt_Ostwestfalen-Lippe/P6/P6-10.html  und
Wanne-Eickel https://www.landesarchiv-nrw.de/digitalisate/Abt_Ostwestfalen-Lippe/P6/P6-22.html bereits online sind.

Die Originale sind i.d.R. im Stadtarchiv der Stadt Herne nutzbar. Alle Namenregister sind auf https://www.herne.de/Stadt-und-Leben/Stadtgeschichte/Stadtarchiv/Stadtarchiv-digital/ online.

Verweisen möchte der Autor auf die Webseite/Wiki des Historischen Vereins Herne Wanne-Eickel e.V., wo eine Vielzahl von Hinweisen und Erklärungen zur Herner Geschichte eingearbeitet wurden: https://wiki.hv-her-wan.de/
Bei Facebook ist eine Genealogische Seite des Historischen Vereins ebenso vertreten. https://www.facebook.com/groups/2124094727859892/about

Die Schreibweise der Familiennamen wurde größtenteils vereinheitlicht bzw. in der heutigen Schreibweise vorgenommen. Mit „N.“ sind fehlende oder nicht bekannte Namen verzeichnet. Ein „xxx“ steht für eine bisher nicht entzifferte Angabe (Leseschwierigkeit).

Für Hinweise auf Fehler, sowie Verbesserungen, bin ich immer immer sehr dankbar.


Hinweis zum Autor/Bearbeiter:

Andreas Janik
OFB-Herne@andreas-janik.de




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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Andreas Janik