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Ortsfamilienbuch HeerstedtDie Geschichte Funde aus der Altbronzezeit deuten darauf hin, dass Heerstedt schon in der Bronzezeit besiedelt wurde. 1938 konnte ein Steinkistengrab aus einem Langhügel freigelegt werden. Dabei wurde ein bedeutender Fund der Bronzezeit gemacht. Bei den Ausgrabungen konnte eine mit Ziernägeln beschlagene Holzschale (14 cm hoch, Durchmesser am Boden 8,5 cm, Durchmesser am oberen Rand 25,5 cm) geborgen werden. Die eingeschlagenen Bronzestifte bilden einen zwölfzackigen Stern. Weitere Grabbeigaben waren ein 79 cm langes Vollgriffschwert in einer Holzscheide, ein 18,3 cm langes nordisches Absatzbeil, ein 17 cm langer Dolch in einer Holzscheide, eine 10,5 cm lange Bronzefibel und ein Fingerring mit 2,5 cm Durchmesser. Der dem Morgenstern-Museum überlassene Fund wurde bei einem Brand am 19.3.1946 des Marschenhauses im Speckenbütteler Park vernichtet. Das Morgenstern-Museum in Bremerhaven ließ Nachbildungen der Funde anfertigen, die heute im Museum ausgestellt sind. Die Holzschale aus der Bronzezeit ziert heute das Wappen der Gemeinde Heerstedt. Bei einem Großbrand am 18. Juni 1817 ging das Dorf, bis auf 5 Gebäude, in Flammen auf. 1818 entstand das Dorf in der heutigen, langgestreckten Form entlang der Bundesstraße 71. Im Jahre 1853 wurde das Schulhaus errichtet. 1975 wurde der Schulbetrieb in Heerstedt eingestellt. Das alte Schulhaus dient heute dem Spielkreis Heerstedt. Am 1.4.1929 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Dohren und Lohe nach Heerstedt eingemeindet. Die drei Runen im Wappen von Heerstedt stellen die ehemals selbständigen Gemeinden dar. Seit 1971 ist Heerstedt Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Beverstedt. Einwohnerzahlen: 176 (1895), 354 (1939), 600 (1960), 508 (2004) Heerstedt und seine Ortsteile Lohe und Dohren gehören zum Kirchspiel Beverstedt. Die Daten: Die Daten für dieses Online-OFB Heerstedt entstammen originär aus den Kirchenbüchern des Kirchspiels Beverstedt. Sowohl Johann Haaren (+), der den Grundstein für die Erhebung legte, als auch die Registerlisten der Männer vom Morgenstern beziehen sich auf die Kirchenbücher in Beverstedt. Lange Zeit war es nicht möglich die Kirchenbücher in Beverstedt selbst einzusehen, so dass die Sekundärquellen letztendlich die Datenbasis für das OFB Heerstedt bilden. Nach und nach werden nun die schon verhanden Daten anhand der nun zur Verfügung stehenende Originaleinträge berichtigt und ergänzt. Über viele Jahre hinweg wurden die Daten durch den regen Datenaustausch mit vielen anderen Familienforschern ergänzt und Verbindungen in umliegende Dörfer und Kirchspielen geknüpft. Viele Beziehungen konnten durch persönliche Angaben der Bewohner Heerstedts und der umliegenden Gemeinden erst hergestellt werden. Ich freue mich aber weiterhin auf Korrekturen und Ergänzungen für dieses Ortsfamilienbuch Heerstedt. An dieser Stelle sei allen Mitstreitern auf dem interessanten Gebiet der Genealogie für ihr Engagement gedankt. Besonders Herrn Johann Haaren (✝), der mit der Privataufzeichnung der Heerstedter, Loher und Dohrener Höfe das Fundament für diese Arbeit geschaffen hat und den beiden Heerstedtern Bruno Breden (✝) und Heinz von Glahn (✝), die sich ausdauernd um die Erhebung und Aufarbeitung der Daten gekümmert haben. Den Männern vom Morgenstern danke ich für die Bereitstellung der Materialien und insbesondere Herrn Schumacher und Herrn Wagner für die ihre Unterstützung Verwendete Quellen:
Private Quellen:
Bibliothek Männer vom Morgenstern, Bremerhaven
Chroniken
Kirchenbücher:
Herangezogene Ortsfamilienbücher:
Standesämter:
Sonstige Quellen
Grabsteinabschriften
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Letzter Stand Ortsfamilienbuch Heerstedt: 19.11.2025 Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons - Namensnennung 4.0 International Lizenz
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