Banner
Home GenWiki Zeitschrift Regional Datenbanken DigiBib DES Software Mailinglisten Forum Vereine Links Hilfen/FAQs
GEDBAS FOKO GOV OFBs Adressbücher Familienanzeigen Grabsteine Totenzettel Verlustlisten 1. WK Literatur Metasuche

Home > Datenbanken > Ortsfamilienbücher > Erzbach

Spacer Spacer
:: Funktionen
Pfeil Gesamtliste der Familiennamen
Pfeil Auswärtige Geburtsorte
Pfeil Auswärtige Sterbeorte
Pfeil Auswärtige Heiratsorte
Pfeil Auswärtige Lebensorte
 
:: Statistik
2.173 Personen
509 Familien
 
:: Sprachen
English English
Dansk Dansk
Español Español
Francais Francais
Magyar Magyar
Lietuviškai Lietuviškai
Nederlands Nederlands
Polski Polski
Româneşte Româneşte
Русский Русский
Svenska Svenska
Slovenčina Slovenčina
Norsk Norsk
Português Português
Česky Česky
Українська Українська

Ortsfamilienbuch Erzbach

Ortsteil der Gemeinde Reichelsheim (Odenwald) (PLZ 64385)


Fachwerkhaus der Hofanlage Forststraße 37 in Reichelsheim-Erzbach
(Muck, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons)
Zweistöckiges Wohnhaus eines Vierseithofes. Konstruktives Fachwerkgefüge
mit hofseitiger Stockwerksübersetzung, die Giebelseiten verschindelt; talseits
im massiven Sockel Stall und Keller. Das Haus, an seinerSchräglage zum Geviert
der Wirtschaftsgebäude als ältestes Bauwerk der Hofreite erkennbar, wurde
um 1800 erbaut. Durch seine erhöhte Lage ortsbildwirksam.(Q: Denkmal.hessen.de)

Dieses Online-Familienbuch umfasst den Reichelsheimer Ortsteil Erzbach mit dem Reichenberger Forsthaus. Grundlage ist der Teil RO des „Familienbuch Reichelsheim 1643–1875“ von Heiner Wolf. Dieser hat Ergänzungen eingearbeitet und die Familien weiter erfasst, bis an die Datenschutzgrenze.

Erzbach liegt im mittleren und oberen Teil des Erzbachs.

Geschichte

Die älteste erhaltene urkundliche Erwähnung des Dorfes stammt aus dem Jahre 1324. Im Mittelalter wurde in Ortsnähe Erz abgebaut. In erhaltenen Urkunden wurde Erzbach unter den folgenden Ortsnamen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):
Arezgreste (773, 795)
Erczbach (1324, 1357)
Ertzpach (1443).

Erzbach gehörte zum Amt Reichenberg der Grafschaft Erbach, die 1806 zum Großherzogtum Hessen kam. Ab 1822 gehörte Erzbach zum Landratsbezirk Erbach, ab 1852 zum Kreis Lindenfels, ab 1874 zum Kreis Erbach (ab 1939: „Landkreis Erbach“), der – mit leichten Grenzberichtigungen – seit 1972 Odenwaldkreis heißt.

Quellen dieses OFBs:

Die Hauptquelle dieses OFBs sind die Kirchenbücher von Reichelsheim bis 1875 auf Grundlage folgender Auswertungen:

  • Kirchenbuchs von Reichelsheim durch Ruth Prager aus Darmstadt,
  • Erfassungen der Kirchenbücher von Herbert Koschorrek aus Wetter a. d. Ruhr
  • Karteien von dem verstorbenen Gunnar Kohl aus Reichelsheim.
  • „Rorbach Erzbach 1321-2021“ von Andreas Uhrig
  • Standesamtzweitschriften von Erzbach (Reichelsheim), Sterbenebenregister, 1876-1937 (HStAM Best. 916 Nr. 109), Reichelsheim und anderen Standesämtern.

Des Weiteren flossen Auswertungen von Bevölkerungslisten zu Reichelsheim aus dem Staatsarchiv Darmstadt ein.

Die Kirchenbücher der Pfarrei beginnen 1643 mit Taufen. Ab 1655 sind auch die Heiraten und ab 1694 die Beerdigungen verzeichnet.

Pfarrkirche Michaelskirche (Stadtkirche)

Bereits vor der Reformation war Reichelsheim Pfarrort und hatte von alters her ein Gotteshaus. Der Geschichte der Michaelisgemeinde ist zu entnehmen: „Die Pfarrei Reichelsheim, welche beinahe die ganze Zent umfasste, gehörte wie die anderen Kirchen im Plumgau auch dem St. Peter- und Alexanderstift zu Aschaffenburg und zum Landkapitel Muntad. Die Schenken von Erbach hatten hier seit Ende des 14. Jahrhunderts das Patronatsrecht, das sie von der Pfalz zu Lehen trugen. Noch heute besteht das Patronat des Grafen von Erbach für die beiden Reichelsheimer Pfarreien.“
Im Jahre 1539 wurde die Reformation in der Grafschaft umgesetzt und in der Folge wurde die Michaeliskirche zu einem lutherischen Gotteshaus. Damals sah die Kirche noch anders aus. In Lucks „Versuch einer Reformations- und Kirchen-Geschichte der Grafschaft Erbach und der Herrschaft Breuberg“ aus dem Jahre 1772 ist zu lesen:
„Die Kirche ist 1717 dermassen repariert, oder besser zu sagen neu gebaut worden, wie sie itzo steht.“

Friedhof

Als der Kirchhof zu Reichelsheim zu klein wurde für die ganze Pfarrei, wurde 1539 ein Höhenfriedhof oberhalb von Frohnhofen und Unter-Ostern auf dem Leinberg angelegt und seit 1541 belegt. Über die Jahre hat sich der Namen in „Leimbergfriedhof“ gewandelt.
Im 20. Jahrhundert bekam Erzbach einen eigenen Friedhof.

Die Grabsteine des Leimbergfriedhof sind im Grabsteinprojekt der Compgen erfasst: [Leimbergfriedhof Reichelsheim (Odenwaldkreis) https://grabsteine.genealogy.net/namelist.php?cem= 970]

Die Grabsteine des Erzbacher Friedhofs sind im Grabsteinprojekt der Compgen erfasst: [Friedhof Erzbach (Reichelsheim, Odenwaldkreis) https://grabsteine.genealogy.net/namelist.php?cem=1192]

Quellen:
- Wolf, Heiner: „Familienbuch Reichelsheim 1643–1875“, Otzberg, GENDI-Verlag 2018
- „Erzbach (Reichelsheim)“ in: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Erzbach_(Reichelsheim) (Stand:10.02.2023)
- Kulturdenkmale in Hessen (https://denkxweb.denkmalpflege-hessen.de/objekte/)



:: Weitere Links
Pfeil Bundesland Hessen
Pfeil Odenwaldkreis
Pfeil Erzbach im geschichtlichen Ortsverzeichnis GOV
Pfeil Erzbach in Wikipedia
Pfeil Lage, Stadtplan Erzbach
:: Kontakt
Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Heiner Wolf