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Ortsfamilienbuch Dieburg

Dieses Online-Ortsfamilienbuch basiert auf dem „Familienbuch Dieburg 1603 – 1900 mit Filiale Klein-Zimmern“ von Brigitte Olschewski.
Weitere Ergänzungen wurden eingearbeitet und die Familien, soweit bekannt, weiter erfasst. 
Veröffentlicht sind hier Personen, die bereits 10 Jahre verstorben sind oder vor 1915 geboren wurden.

DFamilienbuch Dieburgie Filiale Klein-Zimmern hat ein eigenes Online-OFB: OFB Klein-Zimmern
Weitere Ergänzungen oder Hinweise auf Fehler sind willkommen.

Geschichte

Die Besiedelung reicht mindestens in die Zeit der römischen Besatzung zurück. Wann die Siedlung Dieburg Stadt wurde ist unklar. Die Ersterwähnung 1207 war in einer Urkunde des Klosters Eberbach. Seit 1310 sind Burg und Stadt Dieburg ganz im Besitz von Kurmainz.

Zur Geschichte siehe Stadtportrait & Geschichte der offiziellen Homepage der Stadt Dieburg.

Historische Namensformen:

Dieburch (1207); Ditburg (1208); Dipburg (1254); Dippurch (1262); Dipurg (1269); Diepurg (1276); Diepburg (1284); Dippurg (1286); Dyetburch (1291); Deypurg (1293); Dyburg (1297); Dypburg (1314); Dyppurg (1327); Dyepurck (1339); Ditpurg, Dytpurg (1354).

Gotteshäuser:

Die Geschichte der katholischen Gotteshäuser in Dieburg reicht bis ins 8. Jahrhundert zurück und ist geprägt von mehreren bedeutenden Kirchen:

Pfarrkirche St. Peter und Paul

Die älteste Kirche Dieburgs entstand im 8. Jahrhundert auf den Fundamenten eines römischen Bauwerks. Erste schriftliche Erwähnung fand sie 1222. Nach einem Brand 1216 wurde sie wiederaufgebaut und erhielt im 14. Jahrhundert einen gotischen Chor. Bis 1569 diente sie als Pfarrkirche, obwohl sie außerhalb der Stadtmauern lag.Ende des 19. Jahrhunderts erfolgte ein Neubau. Die neue Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul wurde 1893 eingeweiht.

Wallfahrtskirche (Gnadenkapelle)

Die Anfänge der Marienverehrung in Dieburg gehen auf das 13. Jahrhundert zurück. 1332 wurde eine Marienkapelle neben der zerstörten Pfarrkirche in der Altstadt eingeweiht. Diese Kapelle entwickelte sich zum Zentrum der Wallfahrt, die bis heute andauert.Die heutige Wallfahrtskirche steht auf dem ehemaligen Mittelpunkt des römischen Dieburgs. Ihre Fundamente lehnen sich an römische Mauerruinen an.

St. Wolfgang

In den 1960er Jahren wurde aufgrund des Bevölkerungswachstums der Bau einer zweiten katholischen Kirche beschlossen. 1969 wurde die Pfarrkuratie St. Wolfgang errichtet.

Ehemaliges Kapuzinerkloster

1650 übergab der Mainzer Kurfürst Johann Philipp von Schönborn den Kapuzinern die Gebäude des ehemaligen Franziskanerklosters. Das Kloster betrieb eine Schule und versorgte die Stadtgemeinde seelsorgerisch. Nach mehreren Umzügen und Auflösungen bestand der letzte Konvent von 1860 bis 2012. Die Kapuzinermönche waren auch Ausführenden von Taufen und Beerdigungen in Dieburg und in der Umgebung.

Evangelische Kirche

Die Kirche wurde 1888/1889 nach Plänen von Reinhard Klingelhöffer im neugotischen Stil errichtet. Seit 1862 gibt es eigene evang. Kirchenbücher für Dieburg.

Jüdische Gemeinde

Seit der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts sind in Dieburg lebende Juden nachweisbar. Sie zahlten, wie auch die Juden in Aschaffenburg und Seligenstadt, Steuern an den Erzbischof von Mainz. Durch die Pest 1348/1349 und den daraus folgenden Judenverfolgung wurde auch in Dieburg jüdisches Leben ausgelöscht.

Erst im 17./18. Jahrhundert entsteht die neuzeitliche Gemeinde in Dieburg. 1802 wurden 36 jüdische Personen gezählt. Die Zahl stieg danach schnell an (1828: 107 Personen, d.h. 3,6 % der Gesamteinwohnerschaft) Von 1850 bis in die 1930er Jahre waren es etwa 150 Personen.

Die jüdische Gemeinde hatte  eine Synagoge, ein rituelles Bad im Gebäude der Synagoge, eine Religionsschule und einen Friedhof, der bis heute besteht.

 

Quellen dieses OFBs:

  • Katholische Kirchenbücher Dieburg (1603-1875)
  • Evangelisches Kirchenbücher Dieburg (1862-1875)
  • Judenmatrikel Dieburg (wird noch in das Online-OFB eingepflegt)
  • Katholische Kirchenbücher Groß-Zimmern (teilweise)
  • Katholische Kirchenbücher Münster (teilweise)
  • Katholische Kirchenbücher Ober-Roden (teilweise)
  • Katholische Kirchenbücher Epperthausen (teilweise)
  • Abschriften der Aschaffenburger Kirchenbücher im Stiftsarchiv Aschaffenburg
  • Abschriften der Klein-Krotzenburger Trauungen im Stiftsarchiv Aschaffenburg
  • Die vielen Daten von Forschern vor Ort aus den jeweiligen Kirchenbüchern kann ich unmöglich aufzählen — ihnen allen nochmals herzlichen Dank.

STANDESAMT:

Zivilstandsbücher des Standesamts Dieburg (1875-1900)

 

Friedhöfe

Die Grabsteine der Friedhöfe sind im Grabsteinprojekt der Compgen erfasst:

Dieburg (Darmstadt) (Alter Friedhof)
Dieburg (Darmstadt) (Neuer Friedhof)

Dieburg (Darmstadt) (Jüdischer Friedhof)
 

 

 

Quellen:

-  Olschewski, Brigitte: „Familienbuch Dieburg 1603 – 1900 mit Filiale Klein-Zimmern“, Otzberg, GENDI-Verlag 2014

- „Dieburg“ in: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Dieburg (Stand:27.01.2025)

 

 




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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an:
Andreas Stephan, Brigitte Olschewski


Hessische familiengeschichtliche Vereinigung e.V. (HfV)


Letzter Stand Ortsfamilienbuch Dieburg: 07.02.2025
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