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Ortsfamilienbuch Anhalt (Oberschlesien)

Zur Geschichte des Ortes Anhalt:

Der Ort Anhalt O. S. (Hołdunów) wurde am 25. Mai (Urbanustag) im Jahre 1770 gegründet durch eine Gruppe von 64 Familien (303 Personen), die an diesem Tag ihre neue Heimat erreichten. Davor lebten diese Menschen in Seibersdorf (Kozy), was ca. 45 km südöstlich von Anhalt liegt. Dazwischen liegt der Fluss Weichsel, welcher zur damaligen Zeit der Grenzfluss zwischen dem durch die Preußen überwiegend evangelisch geprägten Schlesiens und dem Gebiet eines polnischen katholischen Adligen war. Dieser Adlige verfolgte alle, die nicht seines Glaubens waren, und bestrafte diese. Daher flohen viele der dort lebenden Leute evangelischen Glaubens über die Weichsel nach Schlesien. Da die Seibersdorfer überwiegend evangelischen Glaubens waren, suchten sie einen Weg aus ihrer Heimat. So wurde der Kontakt nach Preußen gesucht. Am 24. Mai 1770 war es dann soweit, dass sich die Seibersdorfer mit Begleitschutz einer preußischen Militäreinheit nach Preußen aufmachten, wo diese am 25. Mai 1770 ankamen. In den ersten Jahren bestand der Ort nur aus den Teilen Alt-Anhalt (Stary Hołdunów) und Neu-Anhalt (Nowy Hołdunów). Im Jahre 1802 entstand dann die Tochtersiedlung Alt Gatsch (Stara Gać) und dann 1820 kam noch Neu Gatsch (Nowa Gać) dazu. Diese Orte wurden bevölkert durch Bewohner der Orte Alt Anhalt und Neu Anhalt.

Heute heißt der Ort Anhalt Hołdunów und gehört zur Stadt Lendzin (Lędziny). Die Tochterkolonie Gatsch gehört heute zur Stadt Imielin.

Geografie

Etwa 16 Kilometer nördlich von Anhalt liegt Kattowitz (Katowice) und etwa 7 Kilometer südlich Berun (Bieruń).

Ortsfamilienbuch Anhalt O.S.

Das Ortsfamilienbuch basiert vor allem auf den Aufzeichnungen des evangelischen Kirchenbuches der Gemeinde Anhalt. Diese sind für die Zeit von 1770 bis 1795 nur durch das in den Quellen angegebene Buch „Anhalter Familien nach dem Kirchenbuch des ev. PfA. Anhalt Kr. Pleß“ zu rekonstruieren. Dieses ist ein von 1770 bis 1874, geführtes mit Schreibmaschine erstelltes Familienbuch, also einer Art Papier-Ortsfamilienbuch mit 262 Seiten. Dort sind die Familiennamen, die im Familienbuch vorkommen, in alphabethischer Reihenfolge aufgeführt. In diesem befinden sich zum Teil auch Eintragungen zu Orten, die nicht zur evangelischen Gemeinde Anhalt O.S. gehörten, sofern diese eine Beziehung hatten zu einer Person aus der Anhalter Gemeinde. Diese wurden dann mit Ortskürzeln versehen. Einer der häufigsten Orte war dabei Pleß (Pszczyna), daher in den Quellen genannt. Sofern mir zu den im Familienbuch genannten Ereignisse die Originaleinträge oder Abschriften der Originale zur Verfügung standen bzw. einsehbar waren, habe ich die Registernummern der Einträge verwendet und nur für die unzugänglichen Daten mich auf das Familienbuch berufen. Des Weiteren habe ich bei den Geburtseinträgen der ersten Anhalter auf die Register des Kirchenbuchs Seibersdorf bei geneteka.genealodzy.pl zurückgegriffen. Für den Ort Gatsch mit seinen beiden Bestandteilen konnte ich durch die Unterlagen des Standesamts Imielin, welche online einsehbar sind, noch über das Jahr 1874 hinausführende Daten einarbeiten. Teilweise sind schon Einträge aus den katholischen Kirchenbüchern von Lendzin und Groß Chelm mit eingearbeitet, da erster für die katholische Bevölkerung des Ortes Anhalt zuständig war und letzterer für Gatsch. Daher plane ich langfristig, diese beiden Kirchenbücher mit in das Ortsfamilienbuch einzuarbeiten. Allerdings sind die Kirchenbücher erst ab 1820 bzw. 1828 online einsehbar. Dies sind die Hauptquellen für das Ortfamilienbuch. Weitere Quellen finden sich dann bei den einzelnen Personen. Bei Informationen, die ich von Nachfahren einiger Personen habe, aber nicht die Registernummern dazu habe, habe ich als Quelle angegeben, dass die Information von Nachfahren der Person stammt.

Bei der Bearbeitung des OFBs halte ich mich an das erwähnte Familienbuch. Ich bearbeite immer einen Familiennamen, gehe dabei aber nicht unbedingt in alphabetischer Reinfolge vor. Die Erstellung des OFBs ist noch nicht abgeschlossen. Von den 262 Seiten habe ich bis jetzt nur einen geringen Teil erarbeitet. Manche Familiennamen haben einen Umfang von 25 Seiten, andere dagegen haben bloß einen Umfang von einem Sechstel einer Seite. Außerdem hat der Ersteller des maschinenschriftlichen Ortsfamilienbuches nur dann einen Namen aufgeführt, wenn dieser in der männlichen Linie vorkam. Insgesamt gibt es 586 verschiedene Familiennamen.
Bearbeitungsstand Nov. 2022

Quellen

  • Evangelisches Kirchenbuch Anhalt 1795 bis 1874 (https://www.dropbox.com/sh/ix63jssfnhhjlex/AADI4zS0VmoyUNv4WwU2GiJla?dl=0)
  • Anhalter Familien nach dem Kirchenbuch des ev. PfA. Anhalt Kr. Pleß Signatur 82/129/0/5/121
  • Standesamt Imielin
  • Evangelische Kirchenbuch Pleß
  • Katholische Kirchenbuch Lendzin
  • Katholische Kirchenbuch Groß Chelm
  • Registern des Kirchenbuchs Kozy, die bei Geneteka

 




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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Christina Heine