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Ortsfamilienbuch Hohenbodman

„Hohenbodman ist ein Dorf an der Hochflächenkante über dem steilen Abfall zum Aachtobel.“ So beschreibt das Landesarchiv BW den Ort. Man mag hinzusetzten „mit wunderschönem Blick auf den Bodensee.“ Hohenbodman ist seit 1972 ein Ortsteil von Owingen (Baden).

Der zeitliche Rahmen dieser Zusammenstellung wird vorgegeben von der heutigen Existenz von Kirchenbüchern. Diese beginnen mit dem Jahr 1701. Das Ende bestimmen die deutschen Datenschutzgesetze.

Ausgewertet wurden einerseits die Badischen Standesbücher von 1810 bis 1869 der Gemeinde Hohenbodman. Die Einträge der Jahre 1843-50 sind seltsamerweise im Owinger Standesbuch zu finden:

  • Staatsarchiv Freiburg, Standesbücher, Amtsgericht Überlingen, Gemeinde Hohenbodman: L 10 Nr. 5307
  • Ebenda, Gemeinde Owingen: L 10 Nr. 5344

Zum anderen die Kirchenbücher der katholischen Pfarrei Owingen. Hohenbodman war über den gesamten Zeitraum Filialort von Owingen/Pfaffenhofen. Bis 1821 gehörte diese zur Diözese Konstanz, danach zur Erzdiözese Freiburg. Die Kirchenbücher sind ab dem Jahr 1701 erhalten. Offensichtlich sind frühere Aufzeichnungen einem Brand zum Opfer gefallen. Es existieren einige angekohlte Seiten aus den Jahren 1630 und 1665. Aber auch die vorhandenen Bücher sind nicht gerade benutzerfreundlich; es fehlen die Ehen 1745-48 und 1752-58, bei den Todeseinträgen die Jahre 1706-13 und 1746-49; zudem sind die Seiten nicht immer chronologisch richtig eingebunden. Ganz abgesehen, dass die Lesbarkeit an einigen Stellen gegen Null tendiert. Es wurden folgend Archivalien ausgewertet:

  • Erzbischöfliches Archiv Freiburg – Mikrofilm-Nr. 936349:  Kirchenbuch Pfarrei Owingen - Taufen, Heiraten, Tote 1701-1749
  • Katholisches Pfarramt Owingen (Baden): Taufbuch Pfarrei Owingen 1749-1777
  • ebenda: Taufbuch Pfarrei Owingen 1778-1809
  • ebenda: Ehebuch Pfarrei Owingen 1749-1809
  • ebenda: Totenbuch Pfarrei Owingen 1749-1809
  • ebenda: Familienregister Pfarrei Owingen ca.  1870-1930
  • ebenda: Familienregister Hohenbodman ca. 1770-1890
  • ebenda: Tauf-, Ehe- und Sterbbuch Hohenbodman 1867-1943

Ausschmückung im Kirchenbuch Hohenbodman
Ausschmückung im Kirchenbuch Hohenbodman

Die Familiennamen wurden an der neusten Schreibweise ausgerichtet.

Aufgenommen wurden neben den durch die Standesdaten direkt betroffenen Personen auch deren Vorfahren, auch wenn sie nicht im Ort wohnten. Dies erscheint aus genealogischer Sicht einfach sinnvoll.

Hohenbodman war bis 1803 Sitz der gleichnamigen Vogtei der Freien Reichsstadt Überlingen. Diese besaß hier seit Beginn des 16. Jahrhunderts die Ortsherrschaft / Niedergerichtsbarkeit.

Die Landeshoheit für Hohenbodman lag seit dem Mittelalter bei der Grafschaft Heiligenberg. Sie ging im Jahre 1779 auf die Freie Reichsstadt Überlingen über. Mit der Säkularisation 1802 gingen alle staatlichen Rechte auf den badischen Staat über.


Von dem ehemaligen Schloss, steht nur noch der markante Rundturm aus dem 11. Jahrhundert.


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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Rudolf Koch