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Ortsfamilienbuch Habitzheim

Dieses Online-OFB basiert auf dem 2012 erschienenen und mittlerweile vergriffenen

Familienbuch Habitzheim  von Heiner Wolf, Brensbach.

Die Hauptquellen für die Daten waren die evangelischen und katholischen Kirchenbücher, ausgewertet von dem im Juli 2012 verstorben Herrn Gunnar Kohl. Er stelle sie Heiner Wolf zur Verfügung, der sie computermäßig erfasste und mit seinen Datenbeständen aus anderen Gemeinden ergänzte. Alle ihm zugetragenen Änderungen und Ergänzungen hat Heiner Wolf eingearbeitet.
Die Ergänzungen aus den katholischen Kirchenbüchern von 1818–1915  sind in gedruckter Form erhältlich.
Heid, Annemarie und Gerhard: Erweiterung zum Familienbuch Habitzheim aus den katholischen Kirchenbüchern von 1818–1915, Otzberg 2016, ISBN 978-3-946295-48-8

Aus dem Buch:
Evangelische Pfarrer zu Habitzheim
Habitzheim war bis in die Reformationszeit ein Filial von Lengfeld. In der Reformationszeit wurde Habitzheim, wahrscheinlich in den 40´er Jahren des 16. Jahrhunderts, aus dem Parochialverband mit Lengfeld gelöst und zur Pfarrei erhoben worden. Habitzheim hatte nur verhältnismäßig kurze Zeit eigene Pfarrer. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde die Pfarrei Habitzheim mit der Pfarrei Spachbrücken verbunden.

Als Pfarrer wirkte in Habitzheim:

  1. Balthasar Scharff, 1557 "etliche Jahr" Pfarrer in Habitzheim
  2. Als Pfarrer von Spachbrücken versahen ihren Dienst in Habitzheim:
  3. David Egensperger, 1592 - 1610 Pfarrer in Spachbrücken
  4. Johannes Erhard, 1610 - 1618 Pfarrer in Spachbrücken
  5. Melchior Widmann, 1620 -1622 Pfarrer in Spachbrücken
  6. Georg Baumann, 1623 1626 Pfarrer in Spachbrücken
  7. Elias Zimmermann, 1626 - 1630 Pfarrer in Spachbrücken
  8. Johann Theodorich Weidling, 1630 - 1635 Pfarrer in Spachbrücken
  9. Julius Wolfgang Lucanus, 1654 - 1658 Pfarrer in Spachbrücken
  10. Bernhard Ascanius, 1658 - 1668 Pfarrer in Spachbrücken
  11. Johannes Müller, 1669 - 1675 Pfarrer in Spachbrücken
  12. Johann Peter Hach, 1675 - 1679 Pfarrer in Spachbrücken
  13. Johann Thomas Toth, 1679 - 1685 Pfarrer in Spachbrücken
  14. Johann Georg Zöller, 1685 -1725 Pfarrer in Spachbrücken
  15. Johann Adam Zöller, 1725 - 1756 Pfarrer in Spachbrücken
  16. Johann Friedrich Lipsius, 1756 -1771 Pfarrer in Spachbrücken
  17. Wolfgang Gottfried Flegler, 1771 - 1780 Pfarrer in Spachbrücken
  18. Wofgang Bernhard Wucherer, 1780 - 1783 Pfarrer in Spachbrücken
  19. Johann Gottlieb Dannenberger, 1783 - 1826 Pfarrer in Spachbrücken
  20. Philipp Ludwig Dannenberger, 1826 - 1845 Pfarrer in Spachbrücken
  21. Ludwig Kühn, 1847 - 1863 Pfarrer in Spachbrücken
  22. Johann Georg von Wachter, 1863 - 1871 Pfarrer in Spachbrücken
  23. Friedrich Fischer, 1842 - 1844 Pfarrer in Spachbrücken
  24. Adolf Horst, 1883 - 1905 Pfarrer in Spachbrücken
  25. Adam Keil, 1905 - Pfarrer in Spachbrücken


Evangelische Kirche in Habitzheim
Habitzheim besaß zur Zeit der Reformation eine dem hl. Cyriakus geweihte Pfarrkirche. Das Gotteshaus diente nach Einführung der Reformation seiner Bestimmung noch etwa 180 Jahre. Im Jahr 1611 wurde der Turmoberbau erneuert, 1630 kam es zur Kirchenwiederherstellung. Im 18 Jahrhundert kam die Kirche wiederum in Verfall. Im Jahr 1728 wurde sie abgebrochen und am 22. Juni d. J. wurde der Grundstein für den Neubau des Gotteshauses Begonnen. Freilich dauerte es dann noch jahrelang, bis die Kirche im Inneren soweit hergerichtet war, dass sie als vollendet bezeichnet werden konnte. In der Folgezeit war sie mehrfach Reparaturarbeiten unterzogen worden, unter denen die Jahre 1783, 1885 und 1925 Erwähnung finden. So wurde im Jahre 1925 das Innere der Kirche gründlich renoviert. Bei dieser Gelegenheit wurde die Kirche von dem Maler Linnenann aus Frankfurt ausgemalt. 

Katholische Kirche in Habitzheim
Die dem Heiligen Cyriakus geweihte katholische Pfarrkirche wurde 1858 unter Pfarrer Franz Wiegand als wertvoller Sakralbau erstellt. Die Bauleitung lag in den Händen von Baumeister Stühlinger aus Reinheim. Sie hat eine Länge von 20 Metern und eine Breite von 10 Metern. In diese wird das Inventar der Löwenstein‘schen Schlosskapelle übertragen, es ist ein barocker Hochaltar, Kanzel, Taufstein, Messkelche u.a. Die Kirche besitzt ein einseitig flach abgewalmtes Dach mit kleinem quadratischen Dachreiter. 1898 erhält die Pfarrkirche ihrem Turm. Für die Pfarrkirche St. Cyriakus in Habitzheim wird eine sakramentale Bruderschaft, die „Bruderschaft des Heiligsten Leibes Christi", gegründet und von Bischof Ketteler bestätigt. Bis 1946 ist Klein-Zimmern für die Seelsorge von Habitzheim zuständig. Mit der Einweisung der Heimatvertriebenen werden 650 Katholiken gezählt. Die Zahl der Protestanten ist annähernd gleich. Bei der Firmung 1946 bittet der Kirchenvorstand von Habitzheim Bischof Dr. Albert Stohr um einen eigenen Seelsorger. So wird Pfarrer Franz Pöpperl am 1. Dezember 1946 zum Lokalkaplan und ersten eigenen Seelsorger der katholischen Gemeinde in Habitzheim.

Quellen für diese Seite:

  • Wolf, Heinrich; Hrsg: Hessische familiengeschichtliche Vereinigung e.V. (HfV): „Familienbuch Habitzheim", Darmstadt, 2012



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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Heiner Wolf