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Ortsfamilienbuch Dobberphul

Da in Hinterpommern infolge der Kriegsereignisse und der damit verbundenen Flucht und Vertreibung der dort über 700 Jahre ansässigen deutschen Bevölkerung fast alle Kirchenbücher und Standesamtsunterlagen verloren gegangen sind, stellt sich heute die schwierige Aufgabe der Rekonstruktion der nicht mehr verfügbaren Dokumente.

Dieses Ortsfamilienbuch stellt einen Versuch dar, Familien- und Heimatforschern Daten leichter zugänglich zu machen und gleichzeitig als ein kleines "interaktives" Denkmal für die vielen Ortschaften in den ehemaligen ostdeutschen Gebieten zu dienen, die nach und nach in der Erinnerung der Geschichte verblassen werden.

Das Dorf  Dobberphul (heute Dobropole) befindet sich im ehemaligen hinterpommerschen Kreis Cammin, etwa 12 km südlich von der gleichnamigen Kreisstadt (heute Kamien Pomorski) gelegen.  Es ist das Pfarrdorf des gleichnamigen evangelischen Kirchspiels, das weiterhin eine Filialkirche im benachbarten Görke (heute Gorki) besitzt. Zu Dobberphul (Amtsbezirk Reckow) zählten die Siedlungen Grünhof und Wonneburg mit 263 Einwohnern (Stand 1939), zu Görke die Siedlungen Gieskow und Gahnz (Amtsbezirk Benz) mit 149 Einwohnern, Görke, Julianenhof und Plastichow (Amtsbezirk Reckow) mit 311 Einwohnern Ludwigsbau (Amtsbezirk Reckow) mit 44 Einwohnern sowie Reckow (Amtsbezirk Reckow).

Quellen:

Die Quellenlage für Dobberphul ist sehr schwierig und daher gibt es viele einzelne Datensätze. Kirchenbücher (1933 waren 5 Kirchenbücher vorhanden, die 1743 begannen) und Standesamtsunterlagen sind nicht überliefert.

benutzte Quellen:

  • Listen der Konfirmanden  der Geburtsjahrgänge 1804/05 bis 1861 aus dem Kirchspiel Dobberphul (Synodalarchiv Cammin)
  • Kopie des Gemeinteilungsrezesses von Görke und Ludwigsbau von 1833 (Staatsarchiv Stettin)
  • Personalnachrichen aus dem „Kirchlichen Monatblatt für die Synode Cammin“ für den Zeitraum von 1907 bis 1941 (Universitätsbibliothek Greifswald)
  • Inschriften von Grabsteinen und Kreuzen auf den aufgelassenen Friedhöfen von Dobberphul und Görke
  • Persönliche Unterlagen zur Geschichte der Familie Wallschläger
  • Einsendungen von anderen Genealogen
  • Zufallsfunde in Kirchenbüchern umliegender Ortschaften

Weiterführende Literatur:

  • Bronisch, G. & W. Ohle (1939): Die Kunst- und Kulturdenkmäler der Provinz Pommern. Kreis Cammin-Land. Stettin.
  • von Flemming-Benz, H. (1970): Der Kreis Cammin. Würzburg.
  • Wallschläger, H.-D. (2005): Der Kreis Cammin – Quellen und Einwohner. Sonderheft des Sedina-Archivs 3. Greifswald.
  • Harder, G. & H.-D. Wallschläger (2005): Der Kreis Cammin – Bilder von 1895 bis 1945. Celle.


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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Hans-Dieter Wallschläger

Pommerscher Greif
OFB-Projekt und Forum